Disclaimer
Die hier hinterlegten Angaben dienen rein der Information und besitzen keine Rechtsgültigkeit. Verbindliche Informationen sind ausschließlich im Modulhandbuch veröffentlicht.
Grundlagen der Medizin II
Wissen: Die Studierenden
* kennen die Grundzüge der medizinischen Terminologie
* können anatomische Strukturen und Organsysteme bezeichnen und deren Funktionsweise beschreiben.
Verstehen: Die Studierenden
* können aus anatomischen Strukturen auf deren Funktion schließen.
* können aus physiologischen Phänomenen die dafür notwendigen anatomischen und molekularen Strukturen ableiten.
* verstehen die Grundprinzipien der Entstehung biologischer Signale
Anwenden: Die Studierenden
* können aus physiologischen Phänomenen die dafür notwendigen anatomischen und molekularen Strukturen ableiten.
* können die Grundprinzipien der Messung biologischer Signale erläutern (z. B. EKG, EMG, EEG).
* können das Wissen aus dem Modul Grundlagen der Medizin I bezogen auf klinische Fragestellungen und systemspezifische Erkrankungsentitäten anwenden.
Analysieren: Sie können
* auf der Basis anatomischer Strukturen die optimale Anordnung von z. B. Elektroden zur Ableitung von biologischen Signalen.
* die Grundprinzipien elektrochemischer Membranpotentiale erläutern und durch die zugrunde liegenden molekularen Eigenschaften begründen.
* vorgegebene Krankengeschichten analysieren und Vorschläge für fallentsprechende Arbeitsdiagnosen erarbeiten.
Synthetisieren: Die Studierenden
* können Vorschläge für weitere Untersuchungsschritte unterbreiten und diese Vorschläge anhand differentialdiagnostischer Überlegungen begründen.
Evaluieren: Die Studierenden
* können ihre Vorgehensweise transparent darstellen, kritisch hinterfragen und ihre Erkenntnisse präsentieren.
* sind in der Lage die Fallanalysen der Kommilitonen zu analysieren und zu evaluieren.
- Anatomie und Physiologie
- Aufbau und Funktionsweise des Magen-Darm-Trakt
- Grundzüge des Energie- und Baustoff-wechsels
- Grundzüge der rhythmischen Systeme des menschlichen Organismus (Atmung, Kreislauf, Ausscheidung und Fortpflanzung)
- Differentialdiagnostik (Pathologie)
- Analyse vorgegebener Musterfälle aus verschiedenen medizinischen Bereichen (Herz-Kreislauf, Respiration, Innere Medizin (Abdomen)), anhand von klinischen Angaben zur Anamnese und körperlichen Untersuchung.
- Ausarbeitung und Begründung differentialdiagnostischer Überlegungen
- Vorschlag von Arbeitsdiagnosen
- G. Tortora, B. Derrikson; Anatomie und Physiologie, WILEY-VCH Verlag GmbH & Co KG Weinheim 2006
- Steffen, Griebenow, Meuthen, Schrappe, Ziegenhagen: Internistische Differentialdiagnostik, Schattauer Verlag 2008
- Straus SE, Glasziou P, Richardson WS, Haynes RB. Evidence-Based Medicine – How to practise and to teach it. Churchill Livingstone, 2011
- Schmidt, Thews: Physiologie des Menschen, Springer Verlag 1983
- Holldack, Gahl: Auskultation und Perkussion, Inspektion und Palpation, Thieme Verlag 2005
- Lehmeyer: Anamnese und Untersuchung, Elsevier, Urban & Fischer Verlag 2006
- Beck, Souhami, Hanna, Holdright: Tutorials in Differential Diagnosis, Churchill Livingstone, 2004
- Küttler, Thomas: 100 Fälle Innere Medizin, Elsevier, Urban & Fischer, 2007
- Luger, Öhler: Innere Medizin Symptome und klinische Probleme, Facultas Verlags- und Buchhandels AG, 2007
Vorlesung, Praxistage am Uniklinikum Brandenburg an der Havel
Deutsch
PL
Klausur oder Belegarbeit mit Gespräch
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