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INFM  P: Kriminalistische Forensik & Homomorphe Kryptographie I SG INF
Dozent : Dr.-Ing. Tobias Scheidat    eMail
Semester 1
Einordnung : Informatik Master, Projekte Informatik SWS 3
Sprache : Deutsch Art L
Prüfungsart : PL  Credits
Prüfungsform : Belegarbeit mit mdl. Prüfungsgespräch 
Voraussetzungen :
Querverweise :  
Vorkenntnisse :  
Hilfsmittel und Besonderheiten :  
Lehrziele :  
Lehrinhalte :

Moderne Sensorik zur Digitalisierung von Strukturen und Oberflächen ermöglicht in zunehmendem Maße auch die kontaktlose, und damit zerstörungsfreie, digitale Erfassung von kriminalistischen Spuren als Grundlage für deren automatisierte Aufbereitung. Innerhalb der Prozesskette von der Erstellung über die Digitalisierung bis hin zur Aufbereitung forensischer Handschriftspuren können die Studierenden an unterschiedlichen Aufgabenstellungen der Signalverarbeitung und Mustererkennung arbeiten. Dabei können mögliche Projektthemen sein:
Entwurf und Planung von Szenarien und systematisches Erstellen von Handschriftproben und deren Digitalisierung mittels 2D/3D-Nanometersensorik
Detektion von Handschriftspuren (sichtbar/unsichtbar) auf unterschiedlichen Untergründen
Klassifikation von Schreibwerkzeugen sowie des Materials der Schriftspur bzw. der Schreiboberfläche

Homomorphe Kryptographie bietet die Möglichkeit, bestimmte Operationen durchzuführen, ohne beteiligte Operanden zu entschlüsseln. Beispiele dafür sind einfache Rechenoperationen oder das Suchen auf verschlüsselten Daten.
Die Studierenden sollen sich im Rahmen dieses Projektes mit den Grundlagen homomorpher Verschlüsselungsverfahren vertraut machen und entsprechende Verfahren im Kontext von vertraulichen biometrischen und forensischen Daten entwerfen, umsetzen und evaluieren. Ziel dabei kann bspw. die Durchführung von biometrischen Vergleichen von Testdaten mit verschlüsselten Referenzdaten sein.  

Literatur :  


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