| INFB SG5: Wissenschaftsethik | SG | INF | |
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| Dozent : |
Prof. Dr. Eckehard Binas
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Semester | 4 |
| Einordnung : | Bachelor Informatik, Studium Generale | SWS | 4 |
| Sprache : | Deutsch/Englisch | Art | VS |
| Prüfungsart : | PL | Credits | 5 |
| Prüfungsform : | Klausur 120 min | ||
| Voraussetzungen : | |||
| Querverweise : | |||
| Vorkenntnisse : | |||
| Hilfsmittel und Besonderheiten : | Studien- und Prüfungsleistungen: Semesterbegleitende Leistungen können in die Bewertung einbezogen werden. | ||
| Lehrziele : | Wissenschaftliche Arbeit und Forschungsprojekte müssen darauf hin bewertet werden können, welche Verwertbarkeit in sehr unterschiedlichen und auch gegensätzlichen Handlungsfeldern aus ihnen folgen können. Deshalb muss erlernt und erprobt werden, ethisch problematische Konsequenzen sichtbar zu machen und Alternativen aufzuzeigen. Zielkonflikte erzeugen zumeist moralische Dilemmata. Deshalb müssen Studierende lernen, Konzepte und deren (mögliche) Folgen in ein ethisches Wertegefüge einzuordnen und ausgehend von einem konsensuellen Wertefundament Varianten zu entscheiden bzw. Entscheidungen vorzubereiten, sowie Prozesse und Ergebnisse der eigenen technisch-technologischen bzw. fachlich und wissenschaftlichen Aktivitäten in ein ethisches Konzept einzubetten, insbesondere bezogen auf die soziale Technikfolgenabschätzung. Politische, kulturelle und wirtschaftliche Wettbewerbe sind Agens gesellschaftlicher Entwicklung. Die Bewertung und die Selektion von bearbeitbaren Problemen erfolgt immer in Abhängigkeit von Deutungen und der Verfügbarkeit bestimmter Ressourcen. Fachkulturen generieren dabei nicht nur spezifische Deutungsfelder sondern tendieren auch zur Ausprägung wettbewerblicher Deutungsmacht. Studierende sollten erfassen, welche Logiken diese haben und welche Risiken, schließlich wie diese in einem demokratischen Gemeinwesen zu handhaben sind. | ||
| Lehrinhalte : | Die Lehrveranstaltung wird deshalb sowohl die Genese moralischer Werte aus den jeweiligen sozialen Konstellationen rekonstruiert und versucht, die darin eingelagerten Interessen und Ziele bzw. Konflikte sichtbar zu machen, als auch besonders relevante Handlungsfelder zu analysieren, die für Studierende an einer technischen Hochschule als künftige und brisante zu erwarten sind. | ||
| Literatur : | Jonas, Hans : Prinzip Verantwortung Sloterdijk, Peter: Du musst Dein Leben ändern Grundwald, Armin: Handbuch der Technikethik Brecht, Bertolt: Galileo Galilei Nietzsche, Friedrich: Genealogie der Moral Anders, Günter: Die Antiquiertheit des Menschen | ||
