Zurück zur Übersicht


INFB  P: Old-School-Animation: 2- und 2,5D-Animation SG INF
Dozent : Prof. Alexander Urban    eMail
Semester 5
Einordnung : Bachelor Informatik, Projekt SWS 4
Sprache : Deutsch Art L
Prüfungsart : SL  Credits
Prüfungsform : Belegarbeit mit mdl. Prüfungsgespräch 
Voraussetzungen :
Querverweise :  
Vorkenntnisse :  
Hilfsmittel und Besonderheiten :  
Lehrziele :  
Lehrinhalte :

Was ist das? Animation? Heute denkt jede und jeder gleich an 3D. Das war nicht immer so! Vor 20, 30 Jahren dachte man an Walt Disney, an Zeichentrickfilme – eben an alte „Old School“-Trickfilmtechniken.

Wir werden zusammen einen Trickfilm machen. Für einen richtigen Kunden und Auftraggeber! Also ein Projekt aus dem echten Leben, mit Deadlines und dem entsprechenden Stress! So was in dieser Art:


https://youtu.be/Ma9hn7WG4kg

Dabei können aber auch andere traditionelle und digitale Methoden zum Einsatz kommen: Legetrick, Knettrick, Brickfilm, Pixilation ua.

Wer noch Lust hat, kann hier noch weiterlesen:

Franziska Otto - eine ehemalige Studentin des Fachbereichs Informatik und Medien – verfasste im Jahr 2010 eine Studienarbeit zu diesem Thema. Hier ein Zitat daraus: „Im Jahr 1993 erschien Tim Burtons ,Nightmare Before Christmas‘, der erste abendfüllende Stop-Motion-Kinofilm. Dieser Film war unter anderem der Auslöser für die neue Popularität und Weiterentwicklung dieses Animationsverfahrens. So entstanden in den folgenden Jahren weitere Stop-Motion-Produktionen. Insbesondere die Kurz- und Kinofilme der Aardman-Studios (,Wallace und Gromit‘ und mehr...) begeisterten die Zuschauer. Stop-Motion ist eine spezielle Animationstechnik, deren Anfänge bis ins Ende des 19. Jahrhunderts zurück reichen.
Grundsätzlich wird Animation eingesetzt, um unbewegliche Objekte zum Leben zu erwecken. Heutzutage wird der Begriff mit der Computeranimation gleichgesetzt. Diese macht aber genau wie Stop-Motion nur einen Teilbereich der Animation aus. Die Besonderheit der Stop-Motion Technik ist die überwiegende Handarbeit. So werden die Charaktere und Kulissen aus verschiedenen Materialien, wie beispielsweise Knete, Silikon, Papier oder Wolle konstruiert. Dadurch wirkt die Gestaltung der Gegenstände oft zufällig, kreativ und individuell.
Faszinierend an Stop-Motion ist, dass diese Art der Animation anfangs vollkommen ohne die Computertechnik realisiert wurde. Dennoch schafft es heute gerade der Einsatz spezieller Animationssoftware beispielsweise Bewegungsabläufe von Charakteren, vorprogrammierte Kamerafahrten oder Lippensynchronisation zu perfektionieren. So entsteht eine Kombination aus manueller und digitaler Arbeit, eine Verknüpfung, die dieses Thema besonders reizvoll macht.“ 

Literatur :  


Zurück zur Übersicht